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Das Mist-Gesetz des Onanier-Ordens

SpOn hat einen – zumindest für Leute, die öfters Textverarbeitungen benutzen (müssen) – ganz netten Artikel zu unsinnigen Autokorrekturvorschlägen „Das Mist-Gesetz des Onanier-Ordens“ gebracht.

Die automatische Rechtschreibkorrektur drangsaliert einen mit manchmal sinnbefreiten Vorschlägen, wenn man sich wieder einen Typo (auf Dt. viel zu lang: Vertipper) geleistet hat. An die Nerds, nein ich meine nicht das Open Source CMS Typo3. (Das war jetzt ein ganz fieser Trick, um Besucher anzulocken.)

*CVC addet CMS und Typo3 zu den Tags* Hmm, „Open Source“ zieht auch gut …

Wenn ihr schon mal hier seid, schaut euch bitte die Online-Petition gegen Internetzensur an 😉

Bloggerin Julia hat den Vertipper des Tages beschrieben, es geht um Schönheits-OPs.

Apropos SpOn, vor einigen Wochen, d.h. vor Entstehung dieses Blogs, war dort ein Artikel zu lesen, den ich eigentlich per Mail weiterempfehlen wollte. Aber wozu gibt es Blogs … Jemand (Zahni) hat sich schon die Mühe gemacht:

kostenlose Web-Werkzeuge zum konvertieren

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Eingeordnet unter Computertipps, Humor, Netzsperren

Für leidgeplagte Büromenschen: Dilbert

von Christian Pankauke

Wer schon mal im Büro oder der EDV eines größeren Unternehmens gearbeitet hat, sollte Dilbert von Scott Adams kennen. Für Leute mit älterer Hardware und/oder lahmen Internetanschluss oder Ungeduldige wie mich, die immer auf die „lahme Kiste“ schimpfen, gibt es auch die abgespeckte Version ohne Flash.

Das bietet einem etwas Entspannung in der Mittagspause, wenn man sich mal wieder über die unsinnigen Anordnungen und das „große Fachwissen“ seiner Vorgesetzten gewundert hat …

Meine Empfehlung: Bookmarken!

Der aktuelle Comic-Strip (13.05.2009) hat sogar was politisch-subversives 😉

Green Door hat in seinem Blog einen noch besseren Dilbert-Strip: „Das Internet macht süchtig!

Fühlt sich da etwa jemand angesprochen? –> *“Neeein, definitiv nicht!“ sagt CVC * 😉

Ach ja, es soll ja auch Leute geben, deren Englisch nicht so perfekt wie meins ist 😛 Bei den VDI-Nachrichten gibt es Dilbert auf deutsch.

HF sagt der gutgelaunte Computerversteher

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Schutz vor Webabzockern

von Christian Pankauke

Um meinen BesucherInnen nicht nur politische Inhalte, sondern auch etwas mit praktischem Nutzen zu vermitteln, verweise ich auf den Aufmacher der aktuellen CT:

Web-Abzocker abwehren – Das Geschäft mit Abofallen im Netz floriert

Neu ist die Abofallen-Methode beileibe nicht, aber dank raffinierter Tricks momentan so effektiv wie nie. Die Gauner ziehen Verbrauchern Millionen aus der Tasche, aber Strafgerichte und der Gesetzgeber schauen nahezu tatenlos zu. Dabei ist die Zahl der Hintermänner überschaubar. Einige von ihnen sind schon lange aktiv und wohlbekannt.

Im ebenfalls lesenswerten Editorial wird auf den Zusammenhang von kostenpflichtigen Downloads mit gesponserten Anzeigen (Google AdWords) bei der Google-Suche hingewiesen.

Das lange Gesicht stellt sich Wochen später ein, wenn der Surfer per Mahnung darüber informiert wird, was für ein Formular er ausgefüllt hat. Einen Vertrag über eine zwei Jahre währende Download-Flatrate für 192 Euro zum Beispiel. Viele reagieren in dieser Situation falsch und zahlen.

Wenn man schon in die Falle getappt ist, bitte nicht den Kopf verlieren, d.h. wie gesagt erstmal nicht zahlen. Die Musterschreiben zum Widerspruch gibt es in der neuen c’t (11/2009).

NZI (nur zur Info) an alle Mitleser: „Nein, ich bin nicht beim Heise-Verlag angestellt und bekomme auch keine Provisionen!“ 😉

Ich will nur auf dieses wichtige Thema hinweisen, weil diese Problematik auch immer wieder im Bekanntenkreis auftaucht. Dann kann ich mir nämlich diverse Mails und viel Aufwand ersparen …Bitte auch weitersagen. Trackbacks/Verlinkungen und Kommentare sind wie immer höchst willkommen.

Natürlich sollte ich nicht „Verbraucherschutz“ taggen, ohne auf die Homepage der Verbraucherschutzzentralen hinzuweisen …

Beim Thema Verbraucherschutz kann ich auch nur wärmstens auf CT-TV hinweisen und die beiden Rubriken „Vorsicht Kunde!“ und „Drangeblieben“ empfehlen. Besonders bizarr ist der aktuelle Beitrag „Vertrag mit einem Toten„, der andere Vertragspartner ist die Kabel Deutschland AG.

CT-TV bietet in den anderen Rubriken auch sehr gute Computertipps. Meinen Freunden und Bekannten habe ich schon ans Herz gelegt, sich erst dort zu informieren, bevor sie mich „belästigen“ …

Falls die BMJ, Frau Zypries, sich (durch puren Zufall 😉 mal auf diese Seite verirren sollte, meine Anregung: „Sollte man da nicht etwas unternehmen?“ Schließlich ist das Verhalten dieser Abofallen-Betreiber höchst unseriös.

Just my 2 cents

sagt CVC aka ComputerVersteher Chris

PS: Vielleicht sollte das Justizministerium (BMJ) von Frau Zypries einmal auf diesen Umstand hingewiesen werden? Aber ich werde schon wieder politisch …

Update: Mittlerweile hat auch der WDR in die CT geschaut 😉

Ein sehenswertes Video zur Webabzocke mit einem anderen Computerversteher, Jörg Schieb, als Ausschnitt aus der aktuellen Stunde.

Für Leute mit lahmen Internetanschluss oder nicht funzendem Flash Player hier der Link zur Textversion des Beitrags „Abzockerseiten“ in der empfehlenswerten Rubrik Angeklickt aus der aktuellen Stunde.

Hier gibt es den aktuellen Flash Player direkt von Adobe. Muss ich für die DAUs noch betonen, dass regelmäßige Updates des Flash Players aus Sicherheitsgründen wichtig sind? Aber bitte direkt bei Adobe oder aus Softwareverzeichnissen von seriösen Computermagazinen wie Heise oder Chip herunterladen … Unseriöse Websites wollen einem auch ein angebliches Flash-Player-Update unterjubeln, darin versteckt sich aber ein Trojaner

Ich merke gerade, dass das Update ausufert, das reicht wohl für einen neuen Beitrag –> kommt später, wenn ich mal mehr Zeit habe …

2. Update: Wie man sich wehren kann, beschreibt „Werden Sie aktiv! – Neue Bankverbindung der Abmahnanwältin Katja Günther“ aus Abraexchens Blog.

3. Update: Blogger Michael hat bereits im November 2008 auf dieses Phänomen hingewiesen: „Abgezockt im Internet

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Eingeordnet unter Computertipps, Verbraucherschutz

Mehr Demokratie wagen!

von Christian Pankauke

Bevor ich es wieder vergesse, was zum Thema Basisdemokratie, wie eben im Kommentar bei meinem Mitstreiter Christian Bahls im lesenswerten MOGIS-Blog angekündigt …

Diskutiert bitte mit Freunden/Bekannten/Kollegen/Verwandten! Schreibt Rundmails mit dem Link zur Online Petition gg Websperren. Schreibt Mails an Abgeordnete und Journalisten, hakt dann später telefon. nach. Nur so geht was!

Kämpft gegen Lobbyismus + Lobbyismus, klärt die Leute auf und tretet z.B. für Transparenz bei Abgeordneteneinkünften ein!

Als Anregung für die Mails verweise ich auf einen offenen Brief eines anderern Bloggers, der sich ebenfalls gegen Internetsperren wendet. Das kritisch hinterfragende WSDV-Blog hat sehr gute Handlungsempfehlungen für Aktionen gegen Websperren zusammengestellt. Eine davon aus der Ideenecke möchte ich besonders hervorheben.

Christian Bahls vom MOGIS-Blog ruft dazu auf, am 23.5. auf die Straße zu gehen. Dann jährt sich das Grundgesetz zum 60. Mal. Ich bin dabei, ihr auch?

Hier nähere Infos zur bundesweiten Aktion gegen Internetsperren.

Ich zitier mal eine meiner privaten Mails vom 7.05. an eine Bekannte:

*Zitatanfang*

… so wie ich das atm mit (zum Glück nicht nur) meiner Aktion gg Internetsperren/Webzensur mache. Zur „Kurzinfo“ ein aufschlussreicher Artikel „Politik, Populismus und Kinderporno“ bei SpOn. Für weitere Hintergrundinfos verweise ich gerne noch einmal auf das o.g. MOGIS-Blog (MissbrauchsOpfer gegen InternetSperren).

Unbedingt lesenswert. Beides von anderen Computerverstehern geschrieben, die noch mehr IT-„Kenne“ als ich haben.

Atm (Nachmittag des 7.5.) > 45.000 Mitzeichner der Online-Petition *freu*

Wir brauchen aber noch mehr Mitzeichnerinnen. Als Mann muss man schon mal in den Foren lesen: „Da unterschreiben nur Männer. Das sind doch eh alles Perverse und Pädophile.“ osä. Traurig, muss ich so was noch kommentieren?

Jetzt drängt es mich doch zum Kommentar 😉 Da wird man als „kritisch hinterfragender Computerversteher“ gleich in die Schmuddelecke gestellt.

Genau so hat es Frau „ZensUrsula“ vdL bei den (angebl.) freiwilligen Vereinbarungen mit den Providern gemacht. Die Leute bei den Providern wissen natürlich auch, dass die von vdL vorgeschl. Maßnahmen Bullshit sind. Aber sie ducken sich (größtenteils) vor der KiPo-Keule. Heutzutage haben die (meisten) Leute einfach kein Rückgrat mehr. 😦

Aber mit Ärsche treten (Edit: besser „nachhaken“) geht noch einiges, das ist den meisten nur nicht bewusst. Wozu gibt es das Netz + Email/Tel.?

Auf der HP der Abgeordneten steht im Impressum meist Mail + Tel. Also zuerst Mail schicken, dann später telefon. nachhaken, ob die Mail nicht im Spamfilter hängen geblieben ist. Alle Abgeordneten (bisher noch nicht telefoniert), ihre Büroleute, und Journalisten, mit denen ich bisher telefoniert + gemailt habe, waren sehr nett und rationalen Argumenten gegenüber durchaus aufgeschlossen 🙂

Zusätzl. gibt es z.B. noch die empfehlenswerte Internetpräsenz von Abgeordnetenwatch.de. Auf Abgeordentenwatch kann jeder Bürger (mit Mailadresse + Internetzugang) den Politikern durch kritische Fragen in den Arsch treten (Edit: besser Kopfschmerzen verursachen 😉

Solche Möglichkeiten zum öffentlichen Nachfragen sollten viel mehr genutzt werden! Einige Politiker sind ebenso wie gewisse Manager + Professoren total abgehoben, die merken nicht mehr, was außerhalb des/r Parlaments/Chefetage/Elfenbeinturms abgeht!

Da hilft nur fleißig Fragen stellen, damit die aufwachen. Ihre Antworten könnte man z.B. auch im eigenen Blog verlinken, dann wissen noch mehr Leute Bescheid über die Einstellung dieser Politiker. Und wen sie bei den nächsten Wahlen evtl. (nicht) wählen sollten … 😉

*Zitatende*


Noch nicht vernünftig editiert, aber erstmal raus damit, die Zeit eilt …

Edit: Inzw. habe ich ein paar Links gekürzt, Typos ausgemerzt und auch versucht, mich verständlicher auszudrücken. Aber die Argumentationslinie ist bestimmt noch nicht perfekt. –> Comments are welcome.

Update: Mittlerweile kamen auch ein paar Kommentare. In einer Antwort darauf (s.u.) habe ich mich „etwas“ über die Äußerungen von Wirtschaftsminister Guttenberg aufgeregt. Ich scheine bei weitem nicht der einzige zu sein. Als Beispiel verweise ich auf einen stichhaltigen Blogbeitrag von SaschaP:

Anscheinend hat er (= WM Guttenberg) ja den Eindruck, ebenso wie das Ministerium von Frau von der Leyen, als wenn nur Pädophile bei dieser ePetition unterschreiben würden.

Und Dieter Wiefelspütz, Innenexperte der SPD, hat anscheinend die Demokratie nicht verstanden. Er sagte gegenüber dem Kölner Stadt-Express, die Petition der Internetsperrengegner sei “teilweise undifferenziert” und gab weiters bekannt, dass der Gesetzgebungsprozess durch diese Petition nicht gestoppt oder verzögert werde. Sie würden das Gesetz machen, egal was bei der Petition herauskommt.

CVC is not amused …

PS: Ich bitte auch darum, die Kommentare zu lesen, ich will mich hier jetzt nicht wiederholen. Natürlich nur, falls ihr genug Zeit dafür habt 😛

PPS: Im mehrfach ausgezeichneten Blog Netzpolitik.org gibt es zur „Internetkompetenz“ einiger Politiker ein Video mit Kinderreportern, das afaik vor ein paar Jahren gedreht worden ist. Eine Frage war: „Was ist ein Browser?“

Aber das ist ja auch schon etwas her und heutzutage haben die werten PolitikerInnen ja den vollen Durchblick, oder etwa nicht? 😉

Natürlich trifft dies nicht auf alle PolitikerInnen zu, aber einige ältere haben schon so ihre „Problemchen“ mit den neuen Medien. Warum twittern die wenigsten? Und antworten nicht direkt in unseren Blogs? Ist das denn so kompliziert? Und solche „Emailausdrucker“ sollen über die Zukunft des Webs entscheiden? Darüber mögen die geneigten LeserInnen selbst nachdenken … Schließlich stehen dieses Jahr viele Wahlen an …

Als kleiner Tipp zum Kommentieren: man muss nur einen Nickname und eine gültige Mailadresse angeben, diese ist für die Außenstehenden allerdings nicht sichtbar, man bleibt also außer dem Blog-Admin gegenüber völlig anonym.

*kopfschüttelnd wundert sich der kritisch hinterfragende Computerversteher Christian Pankauke*

Update:In Christian Bahls MOGIS-Blog (MissbrauchsOpfer Gegen InternetSperren) wird die Idee mit der Demokratie hervorragend in die Tat umgesetzt. Am 23.5., dem 60. Jahrestag des Grundgesetzes, sind bundesweit Flashmobs „Grundgesetz lesen“ geplant. Eine Übersicht über die Veranstaltunsgorte bietet das MOGIS-WIKI zum Flashmob „Grundgesetz lesen“

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Eingeordnet unter Lobbyismus, Netzsperren

Online-Petition gg Webzensur

Hello @all.

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Falls noch jemand für Freiheit im Netz und mehr Basisdemokratie eintreten möchte, hier der Link zur Online-Petition beim Dt. Bundestag.

Registrieren, Mail abrufen, Link anklicken, passende Petition heraussuchen –> „Petition mitzeichnen“ anklicken! Das dauert imo weniger als 5 min.

Zur Kurzinfo ein Link zu den IT-Experten bei Heise.de, da steht eigentlich alles drin:

„Keiner weiß, welche Seiten das BKA künftig noch auf seine Liste setzt“ …

http://www.heise.de/newsticker/Kinderporno-Sperren-An-Populismus-kaum-zu-ueberbieten–/meldung/137193

Ich hoffe auf viele Kommentare und Trackbacks (oder wie die Dinger heißen 😉

Hier noch ein Link mit Zugriff-Infos zur o.g. Petition im MOgIS-Blog (MissbrauchsOpfer gegen InternetSperren):

Übrigens imo sehr fundierte + lesenswerte Beiträge im Blog meines Namensvetters Christian.

Andere Blogs engagieren sich ebenfalls für die Petition gegen Websperren, z.B. Barakthul

Wenn ihr euch schon extra für die o.g. Petition angemeldet habt, werft mal einen Blick auf diese:

Datenschutz – Surfprotokollierung auf Websites

Grüße vom „besserwissenden Computerversteher“

Christian Pankauke

PS: Mein 1. Beitrag, ich bitte großzügig über eventuelle Fehler hinwegzusehen 😉 Bin für jeden Hinweis dankbar.

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